Nahrungsergänzungsmittel von A-Z: Alles mit H


Himalaya-Salz

Himalaya-Salz ist ein rosafarbenes Steinsalz, welches ursprünglich aus der Himalaya-Region stammt, inzwischen jedoch mehrheitlich in Zentral-Pakistan gewonnen wird. Im Gegensatz zum herkömmlichen Speisesalz weist es geringe Spuren weiterer Mineralstoffe auf. Dies wird mit gesundheitlichen Vorteilen beworben. Einen wissenschaftlichen Nachweis für die nachgesagten positiven Effekte auf die Gesundheit gibt es nicht.

Inhaltsstoffe von Himalaya-Salz

Die Zusammensetzung von Himalaya-Salz ist zu 98 Prozent identisch mit herkömmlichem Speisesalz. Das Bayrische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat darüber hinaus acht weitere Mineralstoffe nachgewiesen, die im herkömmlichen Speisesalz nicht enthalten sind – allerdings die meisten nur in minimalen Spuren. Es handelt sich dabei um Eisenverbindungen, welche die leicht rosafarbene Tönung des Salzes verursachen.

Mit Himalaya-Salz kann der Bedarf an Natriumchlorid gedeckt werden – gleiches gilt für herkömmliches Speisesalz. Der tägliche Bedarf anderer Mineralstoffe wird durch das Salz nicht gedeckt oder in entscheidender Weise gefördert.

www.shutterstock.com, Shutterstock Inc., New York, USA
Experten empfehlen Jodsalz gegenüber Himalaya-Salz vorzuziehen.

Himalaya-Salz als Nahrungsergänzungsmittel

Unseriöse Quellen preisen Himalaya-Salz als Allheilmittel an, etwa gegen Krankheiten wie Gicht oder Bluthochdruck. Darüber hinaus soll das Salz entschlackend wirken und den Säure-Basen-Haushalt im Körper regulieren. Keine dieser Werbeaussagen ist wissenschaftlich belegt. Eine gesundheitsfördernde Wirkung darf aus diesem Grund auch nicht beworben werden.

Ein Großteil des rosa Salzes stammt nicht aus dem Himalaya, sondern aus Zentral-Pakistan. Dieses darf nicht mit Himalaya-Salz gekennzeichnet werden. Es läuft häufig unter den Bezeichnungen "aus Pakistan" oder einfach nur "Pinkes Kristallsalz".

Für wen eignet sich Himalaya-Salz?

Himalaya-Salz eignet sich nur eingeschränkt als Alternative zu Speisesalz. Da laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) die Jodversorgung in Teilen der deutschen Bevölkerung verbesserungswürdig ist, empfiehlt die DGE, besser auf jodangereichertes Standard-Speisesalz zurückzugreifen.

Nachteile des Himalaya-Salzes sind sein Preis und seine langen Transportwege. Mit 4 bis 5 Euro je Kilogramm kostet das rosa Salz das 5- bis 10-fache im Vergleich zu herkömmlichem Speisesalz. Aufgrund der entfernten Abbauregion vergeben die Verbraucherzentralen die Umweltnote „ungenügend“.

Nebenwirkungen von Himalaya-Salz

Die Deutsche Gesellschaft empfiehlt, Salz generell sparsam zu verwenden – maximal 6 Gramm täglich. Da diese Menge ohnehin schnell durch den Verzehr verarbeiteter Produkte überschritten wird, ist der zusätzliche Konsum von Himalaya-Salz nicht ratsam. Hoher Salzkonsum fördert Studien zufolge die Entstehung von Bluthochdruck.

Der Rat, mittels Himalaya-Salz erhöhten Blutdruck zu senken, beurteilen Experten der Verbraucherzentrale als gesundheitlich höchst bedenklich. Eine Blutdrucksenkung sei nicht zu erwarten. Dafür könne der hohe Salzkonsum den Stoffwechsel und Wasserhaushalt stören sowie die Nieren belasten, warnen die Experten.

Quelle: www.verbraucherzentrale.de/nahrungsergaenzungsmittel-produktuebersicht-himalaya-salz


Autor: Sandra Göbel
Hoodia

Hoodia ist eine südafrikanische Pflanze aus der Familie der Seidenpflanzengewächse, die optisch an einen Kaktus erinnert. Auf vielen Life-Style- oder Ernährungs-Websites wird sie als Schlankheitsmittel gepriesen. Wissenschaftliche Studien, die eine gewichtsreduzierende Wirkung belegen, gibt es jedoch keine. Hoodia-Produkte werden ausschließlich über das Internet angeboten und haben kein offizielles Zulassungsverfahren durchlaufen. Dadurch gelten für sie nicht die gleichen Qualitätsstandards wie für zugelassene Nahrungsergänzungsmittel. Auch ihr Nebenwirkungspotenzial ist nicht abzuschätzen. Ernährungsexperten raten deshalb von der Einnahme ab.

Inhaltsstoffe von Hoodia

Hoodia enthält verschiedene Glykoside, darunter das Oxypregnanglykosid P57. Isoliertes P57 täuscht dem Gehirn einen ausreichend hohen Blutzuckerspiegel vor. Dies soll das Hungergefühl unterdrücken und die Gewichtsabnahme fördern. So die Theorie. Ob sich die Einnahme tatsächlich an der Anzeige der Waage niederschlägt, ist nicht wissenschaftlich untersucht. Auch zur Wirkweise von P57 fehlen Studien.

Wildwachsender Hoodia darf nicht für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln geerntet werden. Denn er zählt zu den bedrohten Pflanzenarten und steht seit 2004 unter Artenschutz. Inzwischen gibt es Versuche, Hoodia in Plantagen anzubauen. Aufgrund des Schnellwachstums hat kultivierter Hoodia aber möglicherweise andere oder weniger Inhaltsstoffe als natürlich gewachsener.

www.shutterstock.com, Shutterstock Inc., New York, USA
Der Eindruck kann täuschen: Hoodia ist kein Kaktus, sondern zählt zu den Seidenpflanzengewächsen.

Hoodia-Produkte als Nahrungsergänzungsmittel

In Deutschland ist kein Nahrungsergänzungsmittel mit Hoodia zugelassen. Kapseln, Tropfen, Gels oder Kaugummis können jedoch über das Internet bestellt werden – zu meist hohen Kosten. Hoodia-Produkte aus dem Internet unterliegen keinen Qualitätsstandards. Produktfälschungen sind im Umlauf und für den Laien nicht als solche zu erkennen. Die Verbraucherzentrale erwähnt Laboruntersuchungen, wonach ein Teil der Internet-Produkte gar keine Hoodia-Bestandteile enthält.

Hinweis: Bestellte Produkte können vom Zoll abgefangen werden, da ihr Import – auch für private Nutzung – illegal ist.

Für wen sind Hoodia-Produkte geeignet?

Die Einnahme von Hoodia-Produkten wird von Ernährungsexperten nicht empfohlen.

Wechsel- und Nebenwirkungen von Hoodia-Produkten

Die Gefahr von Wechsel- und Nebenwirkungen kann nicht beurteilt werden, da klinische Studien fehlen und sich die einzelnen Produkte in ihrer inhaltlichen Zusammensetzung stark voneinander unterscheiden. Einige Anwender berichtet über Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen, schnellen Puls und erhöhten Blutdruck.

Quellen:

  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/schlankheitsmittel-und-diaeten/hoodia-gefahr-fuer-gesundheit-und-umwelt-4984
  • www.pharmawiki.ch


Autor: Sandra Göbel

Unser Onlineshop für individuelle Vital- und Nährstoffinfusionen!

Hier geht's zum Shop!

regulafit

 


Unsere Eigenmarke

regulafit

Hier erhalten Sie einen kleinen Einblick der Produkte von unserer Eigenmarke regulafit.

zu den Produkten

Torre GmbH


Natürlich Apotheke

Wir gehören dem Torre-Verbund an.

1989 gründete das Nürnberger Apotheker-Ehepaar Cornelia und Dr. Felix Schielein die TORRE GmbH für den Vertrieb von apothekenexklusiven ätherischen Ölen. Mit einer großen Portion Pioniergeist wurden in den folgenden Jahren auch Umweltanalysen in den Apotheken etabliert. Die 1996 gegründete AAU (Arbeitsgemeinschaft der Aktiven Umweltapotheker) war die erste Kooperation im deutschen Apothekenmarkt, die von Apothekern selbst organisiert wurde.

Weitere Infos zur Torre GmbH hier!

News

Tipps für gesundes Zahnfleisch
Tipps für gesundes Zahnfleisch

Ohne Probleme durch heiß und kalt

Kommt es bei Ihnen zu heftigen, kurz anhaltenden Schmerzen, wenn Sie kalte, heiße, süße oder saure Speisen zu sich nehmen? Dann leiden Sie wie fast jeder zweite Erwachsene im Alter zwischen 20 und 40 Jahren unter empfindlichen Zähnen. Meist ist die Ursache ein Rückgang des Zahnfleisches, so dass die Zahnhälse oder Teile der Zahnwurzeln frei liegen. Was Ihnen bei empfindlichen Zähnen hilft und wie Sie Ihr Zahnfleisch gesund erhalten.   mehr

Tomaten- und Erdbeerallergie
Tomaten- und Erdbeerallergie

Auf die Sorte kommt es an

Forscher von der Technischen Universität München (TUM) bestimmten die Menge an allergieauslösenden Stoffen in Erdbeer- und Tomatenpflanzen und untersuchten, ob Anbau- und Zubereitungsmethoden eine Rolle spielten.   mehr

Übergewicht bei Jugendlichen
Übergewicht bei Jugendlichen

Zu viele Kilos belasten das Herz

Bereits im Jugendalter schadet Übergewicht dem Herzen. Forscher der Universität Bristol wiesen bei übergewichtigen Jugendlichen einen erhöhten Blutdruck und einen vergrößerten Herzmuskel nach.   mehr

Frischer Atem durch Ingwer
Frischer Atem durch Ingwer

Scharfstoff hilft gegen Mundgeruch

Lebensmittelchemiker aus München entdeckten, dass Gingerol aus der Ingwerwurzel gegen schlechten Atem half und dass Zitronensäure salzige Speisen weniger salzig schmecken ließ. Verantwortlich für die Effekte war eine Veränderung des Speichels.   mehr

Diabetes und Parodontitis
Diabetes und Parodontitis

Mit Vorsorge gegen Zahnverlust

Diabetes ist ein Risikofaktor für die Entstehung einer behandlungsbedürftigen Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis). Experten raten Diabetespatienten zu regelmäßigen Zahnkontrollen und gründlicher Mundhygiene.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Flößer-Apotheke
Inhaber Anita Stritt, Dr. Rainer Stritt
Telefon 07081/56 47
E-Mail service@floesser-apotheke.de