Nahrungsergänzungsmittel von A-Z: Alles mit G


Gelée Royale

Gelée Royale ist ein Sekret, welches Arbeiterbienen in ihren Drüsen bilden. Als Rohstoffe dienen gesammelte Pollen und Honig. Die fleißigen Bienchen füttern mit Gelée Royale diejenigen Larven, die zu Bienen-Königinnen heranwachsen sollen. Das Sekret enthält alle für das königliche Wachstum erforderlichen Nährstoffe sowie Enzyme und Bienenhormone. Die Spezialnahrung lässt Bienenköniginnen etwa 40-mal länger leben als gewöhnliche Arbeitsbienen. Vitalisierende Effekte werden auch für den Menschen propagiert: Gelée Royale soll unter anderem das Immunsystem stärken, Alterungsprozesse verlangsamen und bei Wechseljahresbeschwerden helfen. Für derartige Behauptungen fehlt jedoch die wissenschaftliche Grundlage.

Inhaltsstoffe von Gelée Royale

Gelée Royale ist ein weiß-gelbes Sekret mit säuerlichem Geschmack. Hauptbestandteil sind Wasser (60–70 %) und Zucker (11–25 %). Der Gehalt als Eiweißen und Aminosäuren liegt zwischen 9 und 18 %. Fette sind zu 2–8 % enthalten. Insbesondere die Fettsäure 10-Hydroxy-2-decensäure ist ein Maß für die Produktqualität. Darüber hinaus sind in Gelée Royale vor allem B-Vitamine enthalten.

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Gelée Royale: Spezialnahrung für Bienenköniginnen. Ob auch Menschen von der Einnahme profitieren, ist nicht ausreichend untersucht.

Gelée-Royale-Produkte als Nahrungsergänzungsmittel

Frischer Gelée Royale wird in Trinkampullen gefüllt und als solches verkauft. Alternativ sind Kapseln mit gefriergetrocknetem Gelée Royale erhältlich. Einigen Produkten sind weitere Bestandteile zugesetzt, etwa Propolis oder Blütenpollen. Viele Gelée-Royale-Produkte sind zusätzlich mit Vitaminen angereichert, besonders häufig mit Vitamin C. Denn enthält das Produkt eine Mindestmenge an Vitamin C, darf es als immunstärkend beworben werden. Für reine Gelée-Royale-Produkte hingegen sind jegliche gesundheitsbezogenen Werbeaussage verboten, da Wirkungsnachweise fehlen.

Laut der internationalen Norm ISO 12824:2016 gibt es für Gelée Royale zwei Qualitätsstufen. Danach liegt hochwertiges Gelée Royale vor, wenn das Bienenvolk ausschließlich natürliche Nahrung erhalten hat. Erhalten die Bienen zusätzlich Futterlösungen, entsteht weniger wertiges Gelée Royale. Der Einsatz von Futterlösungen ist vor allem in China und Südostasien üblich, wo knapp 90 % produziert wird. Für den Anwender ist die Qualitätsstufe eines Produktes leider meist nicht ersichtlich, da ihre Kennzeichnung nicht verpflichtend ist.

Gewinnung von Gelée Royale

Die Gewinnung von Gelée Royale ist sehr arbeitsintensiv. Um die Produktion von Gelée Royale in Gang zu setzen, entfernt der Imker die regierende Bienenkönigin. Erst dann beginnt das Bienenvolk damit, neue Königinnen großzuziehen. Die Larven werden vom Imker nach wenigen Tagen entfernt und der Vorrat an Gelée Royale abgesaugt.

Das Entfernen ihrer Königin setzt das Bienenvolk unter Stress und greift massiv in die natürlichen Abläufe ein. Naturnahe Imker lehnen die Produktion von Gelée Royale deshalb meist ab. Auch Bio-Produkte mit Gelée Royale finden sich kaum.

Für wen ist Gelée Royale geeignet?

Die Einnahme von Gelée Royale wird von Ernährungsexperten nicht empfohlen.

Wechsel- und Nebenwirkungen von Gelée Royale

Gelée Royale hat ein hohes Risiko, eine allergische Reaktion auszulösen. Besonders gefährdet sind Menschen mit Neigung zu Überempfindlichkeitsreaktionen, Asthmatiker oder einer bekannten Allergie auf Bienen- oder Wespenstiche. Sie sollten auf Produkte mit Gelée Royale verzichten. Auch Schwangeren und Stillenden wird der Einnahme abgeraten.

Gelée Royale kann als natürlichen Inhaltsstoff Pyrrolizidinalkaloide (PA) enthalten. Sie gelangen über Blütenpollen in das Produkt. PA sind bereits in vergleichsweise geringer Konzentration krebserregend und schädlich für die Leber. Anders als bei Arzneimitteln gibt es für Nahrungsergänzungsmittel jedoch keinen gesetzlichen Grenzwert für PA, welcher nicht überschritten werden darf. Deshalb empfiehlt die Verbraucherzentrale allen Anwendern von Gelée-Royale-Produkten die Packungshinweise zu beachten und sich ggf. beim Hersteller oder Importeur nach Untersuchungen auf PA zu erkundigen.

Quellen und weitere Informationen:


Autor: Sandra Göbel
Ginkgo

Ginkgo biloba ist eine aus China stammende Baumart. Sie wird inzwischen weltweit angepflanzt und zählt zu den am intensivsten untersuchten Heilpflanzen. Seit etwa 50 Jahren werden ginkgohaltige Arzneimittel gegen Demenz, Schwindel oder Gedächtnisstörungen eingesetzt. Ihre Wirkung gilt als gut belegt. Für Nahrungsergänzungsmittel hingegen fehlen Wirkungsnachweise. Häufig sind die enthaltenen Ginkgo-Mengen gering.

Inhaltsstoffe von Ginkgo-Produkten

Extrakte werden aus den Blätter des Ginkgo gewonnen. Sie sind reich an sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoiden (zum Beispiel Quercetin), Terpenoiden, Sitosterinen und Anthocyanen. Für ginkgohaltige Nahrungsergänzungsmittel gibt es keine standardisierte Zusammensetzung. Ihr Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen variiert von Produkt zu Produkt. Einzelnen Nahrungsergänzungsmittel werden zusätzlich B-Vitamine oder sekundäre Pflanzenstoffe aus anderen Pflanzen beigemischt. Untersuchungen des Zentrallaboratorium der Deutschen Apotheker wiesen in bestimmten Ginkgo-Produkten unter anderem sekundäre Pflanzenstoffe aus Buchweizen oder dem Japanischen Schnurbaum nach.

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Die Wirkung ginkgohaltiger Arzneimittel ist erwiesen.Für Nahrungsergänzungsmittel liegen keine Wirkunsgnachweise vor. Zudem sind die enthaltenen Ginkgomengen sehr unterschiedlich.

Ginkgo-Produkte als Nahrungsergänzungsmittel

Ginkgo-Produkte werden als Tabletten, Kapseln und Pulver angeboten. Sie sollen die Konzentrationsfähigkeit und die Gedächtnisleistung verbessern. Für ginkohaltige Nahrungsergänzungsmittel ist eine positive Wirkung auf Konzentration und Gedächtnisleistung jedoch nicht bewiesen. Ihre Wirkstoffmenge folgt keinen festgelegten Standards. Die enthaltenen Extrakte und Mengen unterscheiden sich deshalb teils erheblich. Bei einigen Produkten ist die enthaltene Ginkgo-Menge zu gering, um eine Wirkung erwarten zu lassen.

Anders sieht es bei Ginkgo-Arzneimitteln aus: Diese werden von medizinischen Fachgesellschaften unter anderem zur Behandlung leichter Demenzformen empfohlen. Im Gegensatz zu Nahrungsergänzungsmitteln enthalten ginkgohaltige Arzneimittel eine klar definierte Zusammensetzung und Menge an Ginko-Extrakt. Um ihre Zulassung als Arzneimittel zu erhalten, müssen zudem wissenschaftliche Studien ihre Wirkung nachweisen.

Für wen sind Ginkgo-haltige Nahrungsergänzungsmittel geeignet?

Ginkgo-Produkte sind für Menschen geeignet, die ihre Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnisleistung verbessern möchten. Die Einnahme sollte nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Für gingkohaltige Arzneimittel sind Wirksamkeit und Qualität des Produktes durch ein Zulassungsverfahren gewährleistet. Bei Nahrungsergänzungsmitteln empfiehlt sich ein genauer Blick auf die jeweiligen Produktangaben. 

Auf einigen ginkgohaltigen Produkten steht der Hinweis, dass die Anwendung für Kinder unter 18 Jahren, Schwangere und Stillende nicht vorgesehen ist.

Neben- und Wechselwirkungen von Ginkgo-Produkten

Ginkgo kann Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen sowie allergische Reaktionen hervorrufen. In höherer Konzentration können Ginkgo-Produkte stoffwechselrelevante Enzyme und Eiweiße hemmen oder aktivieren. Dies kann die Wirkung anderer Arzneimittel stören. Ginkgo hat eine blutverdünnende Wirkung. Wer blutverdünnende Medikamente einnimmt, sollte Ginkgo deshalb nur in Absprache mit dem Arzt anwenden. Vor einer Operation müssen Ginkgo-Produkte rechtzeitig abgesetzt werden.

Ginkgohaltige Nahrungsergänzungsmittel können höhere Mengen der unerwünschten Ginkgol-Säure enthalten. Dieser werden vom Bundesinstitut für Risikobewertung in hoher Dosierung gesundheitsschädigende Wirkungen nachgesagt. Für zugelassene Arzneimittel wurde aus diesem Grund eine maximale Höchstgrenze an Ginkgol-Säure festgelegt. Für Nahrungsergänzungsmittel gibt es diese Obergrenze nicht.

Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/ginkgo


Autor: Sandra Göbel
Goji-Beere

Als Goji-Beeren werden die Früchte des Gemeinen Bocksdorns (Lycium barbarum) bezeichnet. Das im Englischen auch als Wolfsberry bekannte Nachtschattengewächs trägt in China den Namen Níngxià gŏuqĭ. Dort findet die Beere sowohl in der heimischen Küche als auch in der traditionellen Medizin Anwendung. Getrocknet erscheinen die Beeren blassrot und sind bis zu 1 cm lang und 0,5 cm breit. Ihr Geschmack ist süßlich und erinnert an Dörrpflaumen. Im Internet und in Supermärkten werden Goji-Beeren als Beeren selbst oder in Form von Pulver oder Kapseln angeboten. Auch in Marmeladen oder Fruchtzubereitungen sind sie bereits erhältlich. Angepriesen werden Goji-Beeren als Superfood: Sie soll das Immun- und Herz-Kreislauf-System unterstützen sowie gegen Schlafprobleme und Bluthochdruck helfen. Da sie angeblich oxidative Schäden freier Radikale repariert, wird sie als Mittel gegen Hautschäden und Hautalterung beworben. Auch bei der Behandlung von Augenerkrankungen wie der Makuladegeneration wird ihr von Herstellern eine positive Wirkung zugeschrieben. Laut der Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA besteht kein ursächlicher Wirkungszusammenhang zwischen den gesundheitsbezogenen Aussagen zu Goji-Beeren und deren Einnahme.

Inhaltsstoffe der Goji-Beeren

Laut einer Nährwertanalyse in der US-Nährwertdatenbank des United States Department of Agriculture (USDA) enthalten getrocknete Goji-Beeren:

  • Zucker: 46.000 Milligramm /100 Gramm
  • Ballaststoffe: 13.000 Milligramm /100 Gramm
  • Kalzium: 190 Milligramm /100 Gramm
  • Eisen: 6,8 Milligramm/100 Gramm
  • Vitamin C: 48 Milligramm/100 Gramm
  • Carotinoide (inkl. dem Farbstoff Zeaxanthin): 16 Milligramm/100 Gramm

Im Vergleich zu anderen Trockenfrüchten ist der Vitamin-C-Gehalt der getrockneten Beeren relativ hoch. 100 g getrocknete Goji-Beeren enthalten viel Energie: Mit 349 Kilokalorien (kcal) liefern Sie mehr Energie als 100 g Erdbeeren (32 kcal) oder 100 g Kohlrabi (24 kcal).

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Goji-Beeren enthalten das Karotinoid Zeaxanthin. Gemeinsam mit Lutein lagert unser Körper dieses in der Netzhaut des Auges ein. Dort schützt Zeaxanthin unser Sehorgan vor zu hoher Lichteinstrahlung.

Goji-Beeren als Nahrungsergänzungsmittel

In Nahrungsergänzungsmitteln finden Goji-Beeren Anwendung in Form von Pulver oder Extrakten. Es gibt allerdings keine Standards für die Zubereitung der Extrakte. Darauf verweist die Verbraucherzentrale. Die genaue Zusammensetzung erhältlicher Präparate ist daher oft nicht bekannt und die Wirkung nicht untersucht. Überdies wird Goji-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln oft künstlich Vitamin C hinzugefügt, informieren die Experten. 

Aufgrund fehlender Standards für die Zubereitung der Extrakte und fehlender toxikologischer Untersuchungen können Ernährungsforscher keine Auskunft geben über die Langzeitsicherheit von Goji-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln. Zu einer möglichen schädlichen Wirkung liegen in Humanstudien jedoch auch keine Hinweise  vor. Die Verbraucherzentrale empfiehlt Personen, die Goji-haltige Nahrungsergänzungsmittel anwenden möchten, die Verzehrempfehlungen des Herstellers zu befolgen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht trotz noch bestehender Unklarheiten keine Gründe, dass gesunde Personen den Verzehr von Goji-Beeren einschränken sollten.

Für wen sind Goji-haltige Nahrungsergänzungsmittel geeignet?

Aufgrund ihres hohen Vitamin-C-Gehalts profitieren Personen von Goji-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln, die Anzeichen eines Vitamin-C-Mangels aufweisen oder allgemein ihre Immunabwehr verbessern möchten. Darüber hinaus können Raucher, frisch Operierte, Senioren mit einseitiger Ernährung sowie Menschen mit chronischem Stress oder akuten Infektionen von einer höheren Vitamin-C-Zufuhr profitieren. Ebenso eignen sich Goji-haltige Nahrungsergänzungsmittel für Menschen, die einen Kalziummangel aufweisen und diesen beispielsweise aufgrund einer Laktoseunverträglichkeit oder -intoleranz nicht über Milchprodukte ausgleichen können. Über Dosierung und Dauer der Einnahme berät der Arzt oder Apotheker.

Wechselwirkungen mit Goji-Beeren

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat im März 2013 eine Warnung ausgesprochen, dass Goji-Beeren zu gefährlichen Wechselwirkungen mit bestimmten gerinnungshemmenden Medikamenten (Vitamin-K-Antagonisten) wie Phenprocoumon (in Marcumar®) und Warfarin (in Coumadin®) führen können. Die Beeren scheinen den Abbau dieser Medikamente im Organismus zu hemmen, sodass sich die Wirkstoffe im Körper anreichern und die Blutungsneigung erhöhen. Patienten, die diese Medikamente einnehmen, sollten daher auf Goji-Beeren in jeglicher Form verzichten.

Schadstoffbelastung von Goji-Beeren

Goji-Beeren gehören zu den Obstsorten mit höherer Pestizidbelastung. Dies geht aus Untersuchungen hervor, die das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart 2010 veröffentlicht hat. 13 von 14 Proben konventionell angebauter Goji-Beeren überschritten die Höchstmenge des Insektizids Acetamiprid. Jedoch überschritten die Rückstände in keiner Probe die sogenannte akute Referenzdosis. Das bedeutet, dass keine der untersuchten Goji-Beeren-Proben aufgrund der Rückstände als gesundheitlich bedenklich bewertet wurde.

Quellen: Verbraucherzentrale, EFSA, USDA: National Nutrient Database für Standard Reference Release 28, CVUA: Pestizide in Goji-Beeren, Prof. Karen Nieber: Goji-Beere und VKA interagieren, ÄrzteZeitung 2013


Autor: Julia Schmidt
Granatapfel

Wer sich an einen Granatapfel, auch Paradiesfrucht genannt, herantraut, sei gewarnt: Es ist fast unmöglich, ohne Flecken und Spritzer an das süß schmeckende Innere zu gelangen. Bei der frischen, apfelähnlich aussehenden Frucht sind nur die rot ummantelten Samen im Inneren essbar. Die harte Schale und das weiße Fruchtfleisch sind bitter und ungenießbar. Granatäpfel werden in ihren tropischen und subtropischen Herkunftsländern zwischen Oktober und Januar geerntet und reifen nach der Ernte nicht mehr nach. Die tiefroten Granatapfelkörner nehmen in der orientalischen Küche einen festen Platz ein und erobern auch bei uns zunehmend Obstsalate und Wildgerichte.

Inhaltsstoffe des Granatapfels

Neben den Mineralstoffen Kalium, Kalzium, Eisen und Phosphor enthält der aus dem Mittelmeerraum stammende Granatapfel auch die Vitamine B und C sowie Folsäure. Verglichen mit einer Orange (etwa 70 Milligramm) ist der Vitamin-C-Gehalt eines Granatapfels mit 10 Milligramm recht gering.

Wie alle intensiv gefärbten Früchte weist der Granatapfel einen hohen Anteil an sekundären Pflanzenfarbstoffen auf. Diese Polyphenole besitzen eine antioxidative Wirkung, ähnlich wie die Inhaltsstoffe Ellagsäure und Punicalagin.

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Der Granatapfel hat anfangs eine grüne Färbung, die später ein leuchtendes Orangerot zeigt. Er kann bis zu einem Kilogramm schwer werden.

Granatapfel als Nahrungsergänzungsmittel

Granatapfel wird als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln, Saft und Saftkonzentrat angeboten. Der Verzehr von Produkten der Paradiesfrucht soll Prostata- und Blutkrebs bremsen, Herz-Kreislauf-Beschwerden lindern, blutdrucksenkend und antientzündlich wirken. Zusätzlich soll die exotische Frucht Schlaganfälle und Thrombosen verhindern und sich positiv auf die männliche Potenz auswirken.

Wissenschaftliche Belege für eine Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, die Potenz oder als Antioxidans existieren nicht. Ein erhöhter Blutdruck könnte laut neueren Studien durch das regelmäßige Trinken von Granatapfelsaft leicht gesenkt werden.

Für wen sind Granatäpfel geeignet?

Der Verzehr von Granatapfelsaft oder der frischen Frucht gilt als gesundheitlich unbedenklich. Für einen dauerhaften Genuss der isolierten Inhaltsstoffe liegen bisher keine Untersuchungen vor. Die Inhaltsstoffe des Granatapfels hemmen die Entgiftungsfunktion der Leber, so dass bei gleichzeitig eingenommenen Medikamenten unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Arzt geführt werden muss.

Schadstoffbelastung von Granatäpfeln

Laut einem Bericht des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts Stuttgart von 2017 lag die Belastung exotischer Früchte (zu denen auch der Granatapfel gehört) mit Pflanzenschutzmitteln bei mehreren Wirkstoffen über den festgelegten Höchstmengen. Die Verbraucherzentrale empfiehlt daher, besser einheimische Früchte wie Brom- oder Himbeeren zu verwenden, die ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.

Quellen:

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/granatapfel-die-gesunde-superfrucht-6080


Autor: Simone Lang

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